Kosten Augenlasern steuerlich absetzbar

Im Juli 2006 hat die Kommission der Länderfinanzbehörden erneut entschlossen, dass die Aufwendungen für die Augenlaser-Operation ohne Vorlage eines amtsärztlichen Attests als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EstG (Einkommensteuer-Gesetz) anzuerkennen sind. Damit können die unmittelbaren Kosten für die Behandlung als Folge einer Krankheit oder eines Unfalls als Sonderaufwendungen bei der Einkommenssteuererklärung angebracht werden.

Damit ist auch eindeutig geklärt, dass es sich bei der Behandlung der Fehlsichtigkeit um eine Behandlung einer Krankheit im Sinne des Gesetzes handelt.

Augenlasern als außergewöhnliche Belastung

 Nach der Rechtsprechung und den Anweisungen der Finanzdirektionen wird eine Augenlaserbehandlung als eine außergewöhnliche Belastung anerkannt und ist somit steuerlich absetzbar. Somit reicht es aus, die Rechnung nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) bei der Steuererklärung einzureichen. Die Höhe der Rückerstattung wird dann vom Finanzamt unter Berücksichtigung der genauen steuerlichen Situation ermittelt.

Da das Augenlasern eine wirkliche medizinische Alternative zum Brille- oder Kontaktlinsentragen darstellt, sollte man sich überlegen, wieviel es einem wert ist, dauerhaft auf diese Hilfsmittel zu verzichten. Das Wegfallen der Brille trägt einen großen Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität bei.