private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten einer Augenlaserbehandlung

Gute Nachrichten für Privatversicherte: laut Urteil IV ZR 533/15 des Bundesgerichtshofes können private Krankenversicherungen zur Erstattung von Augenlaserbehandlungen mit dem LASIK-Verfahren und weiteren Methoden wie PRK/Lasek herangezogen werden. Nach der Argumentation des BGH ist die Behandlung einer Sehschwäche mittels Augenlasers mittlerweile eine anerkannte Heilmethode, die in den meisten Fällen zu besseren Ergebnissen führe als die Korrektur des Sehfehlers mit Kontaktlinsen oder einer Brille.

Weiterhin seien Sehhilfen nur dazu geeignet, die Symptome einer Sehschwäche kurzzeitig zu beheben, diese werde im Grunde jedoch nicht korrigiert.

Anders sei das bei einer Augenlaser-Behandlung: Hier könnten bessere Ergebnisse erzielt werden, da hier die Sehschwäche an der Wurzel ansetzen würde, wodurch in der Regel die Symptome nicht mehr auftreten würden, wodurch nach einer solchen Behandlung die Nutzung von Kontaktlinsen oder einer Brille meist nicht mehr nötig sei.

Wer über eine private Krankenversicherung verfügt, der kann sich nach diesem Gerichtsurteil also die Behandlungskosten einer Augenlaser-Operation in der Regel in voller Höhe erstatten lassen.

 

Kosten für Beratungsgespräch und Voruntersuchung

Auch das Beratungsgespräch und die Voruntersuchung werden von den meisten privaten Krankenkassen in voller Höhe übernommen.