Die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ)

Was Sie schon immer über die operative Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhaut-
verkrümmung wissen wollten:

  • Die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ)

    1. Eignung zur OP
    2. Das Wichtigste vor einer Operation
    3. Komplizierter Sehfehler
    4. Kosten
    5. LASIK-Operation
    6. Nachkontrollen
    7. Post-OP
    8. Technik
    9. Sonstige

     
    Eignung zur OP

     
    Das Wichtigste vor einer Operation

     
    Komplizierter Sehfehler

     
    Kosten

     
    LASIK-Operation

     
    Nachkontrollen

     
    Post-OP

     
    Technik

     
    Sonstige

     
     
    1. Eignung zur OP
     
    Abgesehen von einer zu hohen Dioptrien-Stärke, wann kann ich LASIK nicht machen lassen?

    Zum Beispiel bei zu dünner Hornhaut, bei grauem oder grünem Star sowie bei aktiven rheumatischen und schweren dermatologischen Erkrankungen ist die LASIK nicht möglich. Auch müssen Sie über 18 Jahre, besser 20 Jahre alt sein, und Ihre Brillenstärke sollte sich im letzten Jahr nicht wesentlich geändert haben. Dies und noch viele Dinge mehr werden im Rahmen einer individuellen Untersuchung ausführlich besprochen und abgeklärt.
     
    Ist eine Behandlung während der Schwangerschaft und Stillzeit möglich?

    Wir würden aus Vorsichtserwägungen heraus keiner Patientin raten, sich während der Schwangerschaft einer solchen Behandlung zu unterziehen, da jede Operation auch eine psychische Belastung darstellt. Zudem kann die Hormonumstellung im Körper Auswirkungen auf die Refraktionswerte (Dioptrien) haben. Man sollte im Regelfall mit der Operation bis nach dem Abstillen warten.
     
    Kann eine Fehlsichtigkeit bei Kindern mittels Laser korrigiert werden?

    Das Wachstum des Auges ist erst nach der körperlichen und hormonellen Umstellung (ca. um das 20. Lebensjahr herum) abgeschlossen. Korrekturen vor diesem Zeitpunkt erzielen in der Regel kein stabiles Ergebnis.
    Aus diesem Grund raten wir dringend davon ab, die Fehlsichtigkeit bei Kindern mittels Laser zu behandeln.  

    Kann eine Schwachsichtigkeit (z.B. durch Schielen) mit Laser korrigiert werden?

    Eine Amblyopie (Schwachsichtigkeit) tritt dann auf, wenn ein Auge in früher Kindheit nicht aktiv Sehen lernen konnte, z.B. bei einem Schielen oder bei sehr unterschiedlichen Fehlsichtigkeiten. Durch eine entsprechende Operation (LASIK oder ARTISAN-Linse) kann nur die Fehlsichtigkeit korrigiert werden. Man darf aber nicht erwarten, dadurch die Sehschärfe nennenswert zu verbessern. Maximal kann nur das erreicht werden, was der Sehnerv noch in der Lage ist, an das Sehzentrum im Gehirn weiterzuleiten.
     
    Kann die Alterssichtigkeit/Altersweitsichtigkeit durch LASIK beseitigt werden?

    Die Behebung der Alterssichtigkeit (Presbyopie) ist mit LASIK nur eingeschränkt bis gar nicht möglich. In besonderen Einzelfällen kann man, nach vorherigem Kontaktlinsentrageversuch, absichtlich ein Auge unterkorrigieren. Somit wäre das Führungsauge für die Ferne korrigiert und das nicht führende Auge absichtlich ein wenig kurzsichtig gelassen, um ein Lesen in der Nähe zu ermöglichen (Monovision).
    Ob der individuelle Patient für dieses Vorgehen geeignet ist, muss im Einzelgespräch, nach Abwägung aller Untersuchungsergebnisse mit dem Arzt, besprochen werden.
     
    Kann mein Augenarzt mir sagen, ob ich für LASIK in Frage komme?
    Kann er die anschließende Behandlung nach LASIK übernehmen?

    Ihr Augenarzt kann Ihnen viele nützliche Informationen und Ratschläge zur LASIK geben. Wir arbeiten mit vielen Augenärzten, vielleicht auch mit Ihrem, sehr eng zusammen. Einige Spezialuntersuchungen, die für Ihre Eignung zur LASIK ausschlaggebend sind, sind allerdings in der Regel nur bei uns möglich. Ihr Augenarzt wird Sie hierfür zu uns überweisen.
    Sollten Sie sich für eine LASIK entscheiden, sind ein großer Teil der Voruntersuchungen und die Kontrollen nach einer Woche und nach einem Monat sehr gerne bei Ihrem eigenen Augenarzt vor Ort möglich. Ihr Augenarzt übermittelt uns dann Ihre Befunde.  

    Wie kann ich mich zusätzlich über die Methode informieren?

    Wir übersenden Ihnen gerne weiteres Informationsmaterial, in dem die Methode ganz ausführlich erläutert wird, wenn Sie uns anschließend Ihre Anschrift überlassen. Im Internet sind viele weitere nützliche Informationen auf der Homepage unseres Dachverbandes unter www.vsdar.de zu finden.  

    Kann eine Lasik-Operation auch bei großer Pupille durchgeführt werden?

    Eine Studie, die im August diesen Jahres in den Archives of Ophthalmology veroeffentlicht wurde, berichtet ueber die Patientenzufriedenheit nach LASIK in Abhaengigkeit verschiedener Faktoren wie Pupillendurchmesser, Groesse der Ablationsflaeche und Sehvermoegen nach der Operation.

    Zur Untersuchung wurde eine spezielle, vom National Eye Institute (Bethesda, MD / USA) entwickelte Umfrage genutzt, die auf Patienten nach nach refraktiv chirurgischem Eingriff abgestimmt ist. Die Umfrage wurde an 300 ehemalige LASIK-Patienten per Post versendet, 32.3% davon nahmen teil.

    Hintergrund: Relativ haeufig berichten Patienten mit natuerlich grossen Pupillen in der Dunkelheit ueber Probleme beim Daemmerungssehen nach erfolgter LASIK-Operation. Symptome wie Halos und Starburst, die um Lichtquellen herum wahrgenommen werden, treten umso weniger auf, je geringer der Pupillendurchmesser des Patienten. Trotzdem besteht - wie auch die hier vorgestellte Studie zeigt - keine verlaessliche Korrelation zwischen praeoperativem Pupillendurchmesser und postoperativen Komplikationen.

    Ergebnisse: Ein statistisch signifikanter Zusammenhang von praeoperativer Pupillengroesse und postoperativer Zufriedenheit konnte nicht nachgewiesen werden. Dagegen war fuer die knapp 100 Teilnehmer der Studie die postoperative Sehschaerfe am wichtigsten: Das bessere postoperative Sehvermoegen nach LASIK wurde von den Patienten mit hoeherer Zufriedenheit und besserer Lebensqualitaet bewertet.

    Quellen:
    Schmidt GW et al: Evaluation of the relationship between ablation diameter, pupil size, and visual function with vision-specific quality-of-life measures after laser in situ keratomileusis. Arch Ophthalmol. 2007 Aug;125(8):1037-42.

    National Eye Institute Refractive Error Quality of Life:
    http://catalog.nei.nih.gov/productcart/pc/viewPrd.asp?idcategory=2&idproduct=158
     
     
    2. Das Wichtigste vor einer Operation
     
    Kann ich zur Untersuchung oder zur Operation mit dem PKW anreisen?

    Sie sollten sich zur Operation in jedem Falle fahren und begleiten lassen. Wir empfehlen keinesfalls die Benutzung eines PKWs nach der Operation. Auch kann es sinnvoll sein, sich zur Voruntersuchung fahren zu lassen, da ggf. die Pupille erweitert wird. Bitte erfragen Sie das bei der Terminvereinbarung.  

    Wann muss ich meine Kontaktlinsen entfernen?

    In jedem Falle müssen die Kontaktlinsen – in Abhängigkeit davon, ob weich oder hart – eine oder mehrere Wochen vor der Operation entnommen werden. Dies erhöht die Sicherheit und Vorhersagbarkeit der Operation erheblich.
    Vor der Voruntersuchung ist es nicht unbedingt erforderlich, die Kontaktlinsen vor dem Besuch der Klinik zu entfernen. Diejenigen Untersuchungen, die ohne Kontaktlinse durchgeführt werden müssen, können ggf. unmittelbar vor der Operation wiederholt werden.
     
    Kann ich beide Augen gleichzeitig operieren lassen?

    Immer mehr Patienten entscheiden sich für die LASIK-Operation beider Augen am gleichen Tag. Dabei verwenden wir natürlich zwei vollkommen neue und sterile Instrumentensets. Ob diese Vorgehensweise für Sie sinnvoll ist, oder die Operation besser an zwei aufeinander folgenden Tagen durchgeführt werden sollte, möchten wir während unseres ausführlichen Beratungsgesprächs individuell mit Ihnen klären.
     
    Bei den anderen Verfahren (ARTISAN, Linsenaustausch, PRK/PTK) ist es notwendig, dass Sie etwas länger warten (im Regelfall eine Woche). Während der Übergangszeit müssen Sie den Unterschied zwischen dem bereits operierten und dem noch fehlsichtigen Auge ausgleichen, was manchmal nicht so einfach, aber immer möglich ist. Sie sollten diesen Punkt in jedem Fall mit Ihrem Arzt besprechen.  

     
    3. Komplizierter Sehfehler
     
    Ist eine Laser-Operation nach einer Hornhautoperation oder bei Hornhautnarben möglich?

    Die meist nach einer Hornhauttransplantation entstandene Hornhautverkrümmung kann möglicherweise mit einer LASIK-Operation korrigiert oder zumindest reduziert werden.
     
    Bei nicht zu dünner Hornhaut können auch Hornhautnarben durch eine Laser-Behandlung entfernt werden. Diese Behandlungsmethode bezeichnet man dann als PTK (phototherapeutische Keratektomie). Der Laser-Abtrag findet hier direkt auf der Hornhautvorderfläche statt.
     
    Die PTK zeigt auch bei immer wiederkehrenden Schäden im Hornhautepithel („rezidivierende Erosionen") eine sehr gute Wirkung.
     
    Hat die ARTEMIS Laserklinik Erfahrung mit "schwierigen Fällen"?
     

    Die ARTEMIS Laserklinik hat hierin Erfahrung.
    Immer wieder werden wir von Patienten gefragt, was getan werden kann, ...

    • wenn ein Keratokonus nicht mehr mit Kontaktlinsen zu behandeln ist
    • wenn irreguläre Astigmatismen das Sehen beeinträchtigen
    • bei angeborenen hohen Astigmatismen
    • bei funktioneller Einäugigkeit (z.B. Schwachsichtigkeit durch Schielen)
    • bei Hornhautnarben
    • wenn eine Dezentrierung vorliegt oder man postoperativ nach einer Augenlaser-Operation unzufrieden ist

    Durch die große Erfahrung unserer Ärzte sind wir in der ARTEMIS Laserklinik Frankfurt in der Lage, Ihnen auch bei sehr komplexen Sehfehlern zu helfen. Hier stellen wir Ihnen einige Verfahren vor, die wir bei unseren Patienten mit komplizierter Ausgangssituation verwenden:
     
    PTK bei Narben und rezidivierenden Erosionen
    Die PTK - phototherapeutische Keratektomie - ist die therapeutische Anwendung der PRK. Mit der PTK können oberflächliche Narben oder Trübungen der Hornhaut sehr gut entfernt werden. Auch bei der Heilung rezidivierender (immer wieder auftretender) Erosionen des Hornhautepithels zeigt die PTK sehr gute Wirkung.
    Nicht zufrieden stellende Ergebnisse nach Laseroperation
    Grundsätzlich ist es möglich, eine Nachkorrektur der LASIK-Behandlung vorzunehmen, sollte das Ergebnis nicht ganz die Erwartungen treffen. Eine Nachkorrektur wird von ca. 6% der Patienten gewünscht.
    Korrigierende Eingriffe bei funktioneller Einäugigkeit (z.B. Amblyopie)
    Viele Patienten sind durch Schielen eines Auges von Kindheit an auf einem Auge amblyop (schwachsichtig). Bei Amblyopie kann durch eine entsprechende Operation (LASIK oder ARTISAN-Linse) nur die Fehlsichtigkeit korrigiert werden. Man darf aber nicht erwarten, dadurch die Sehschärfe nennenswert zu verbessern. Maximal kann nur das erreicht werden, was der Sehnerv noch in der Lage ist, an das Sehzentrum im Gehirn weiterzuleiten.
     
    Kann man LASIK bei bestehendem Keratokonus einsetzen?

    Grundsätzlich sollte man eine LASIK-Behandlung nur am gesunden Auge durchführen.
    Besteht eine Augenerkrankung, muss diese erst behandelt und kuriert werden. Erst danach kann man bei einer genauen Voruntersuchung entscheiden, ob man bedenkenlos eine LASIK-Behandlung empfehlen kann.
    Bei einem Keratokonus ist eine LASIK nicht ratsam, da man die bei diesem Krankheitsbild verdünnte Hornhaut nicht noch weiter schwächen sollte.  

     
    4. Kosten
     
    Sind die Kosten für die Augenlaser-Operation steuerlich absetzbar?

    Die Kosten für die Augenlaserbehandlung sind definitiv steuerlich absetzbar. Im Juli 2006 hat die Kommission der Länderfinanzbehörden erneut entschlossen, dass die Aufwendungen für die Augenlaser-Operation ohne Vorlage eines amtsärztlichen Attests als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EstG (Einkommensteuer-Gesetz) anzuerkennen sind. Damit ist auch eindeutig geklärt, dass es sich bei der Behandlung der Fehlsichtigkeit um eine Behandlung einer Krankheit im Sinne des Gesetzes handelt.
     
    Wird der Eingriff von der Krankenkasse bezahlt?

    Eine Kostenerstattung durch gesetzliche Krankenkassen ist prinzipiell ausgeschlossen. Einige Privatkassen erstatten die Kosten des Eingriffs ganz oder teilweise, wobei wir Ihnen leider nicht sagen können, welche Kassen sich wie verhalten. Dies scheint hauptsächlich vom jeweiligen Sachbearbeiter und von Ihrem eigenen Verhandlungsgeschick abzuhängen.  

    Wer übernimmt die Kosten, wenn irgendwelche Komplikationen auftreten sollten?

    In diesem sehr unwahrscheinlichen Fall werden alle weiteren Behandlungskosten von Ihrer Kasse problemlos übernommen.  

    Ist eine Ratenzahlung möglich?

    Die ARTEMIS Laserklinik hat jetzt gemeinsam mit der readybank eine Möglichkeit entwickelt, medizinische Leistungen wie z.B. Augenlasern kostengünstig per Teilzahlung zu finanzieren. Mit dem medipay genannten Verfahren können sich so Patienten die gewünschte Behandlung leisten, auch wenn sie die Kosten in der Gesamtsumme nicht auf einmal aufbringen können.

    medipay kann sowohl von gesetzlich als auch von privat Versicherten genutzt werden. Der Patient kann selbst entscheiden, in wie vielen Raten er die Kosten bezahlen möchte. Möglich sind Laufzeiten von bis zu 36 Monaten. Zinsen bezahlt man allerdings erst, wenn die Ratenzahlung länger als sechs Monate andauert. Wer innerhalb sechs Monaten die Raten abzahlt, für den ist der Kredit zinsfrei. Erst wenn die Laufzeit länger als sechs Monate beträgt, werden Zinsen auf den Gesamtbetrag erhoben. Bei einer Laufzeit von 12 Monaten beträgt der Zinssatz 2,9 Prozent, bei 24 Monaten 6,9 Prozent. medipay ist schon ab Kosten von 250 € nutzbar und die vorzeitige Tilgung jederzeit möglich. Ein unverbindlicher Vorantrag liegt in der ARTEMIS Laserklinik bereit, das Personal hilft gerne beim Ausfüllen. Nach Prüfung der Angaben und positivem Bescheid erhält der Patient seinen individuellen Darlehensvertrag, der unterschrieben und zurückgesandt werden muss. Die Auszahlung der Summe erfolgt, wenn die Behandlung durchgeführt wird, nach Freigabe durch den Patienten direkt an die Klinik. Interessierte können sich im Internet unter www.artemisklinik.de/de/augenklinik/finanzierung.html mit dem medipay-Ratenrechner die individuellen monatlichen Gesamtkosten einfach und bequem ausrechnen. Auch ein medipay-Antrag steht zum Herunterladen zur Verfügung.
     
     
    5. LASIK-Operation
     
    Was kann schlimmstenfalls bei einer LASIK-OP passieren?

    Jeder operative Eingriff birgt zumindest kleine Risiken. Insgesamt gesehen ist die LASIK aber eine der sichersten Operationen überhaupt. Das Risiko hängt sehr vom Einzelfall ab. Eine deutliche Sehverschlechterung ist außerordentlich selten. Gegebenenfalls wird der Operateur mit Ihnen Ihr spezielles OP-Risiko ausführlich vor dem Eingriff erörtern.
    In diesem Zusammenhang ist es vielleicht interessant zu wissen, dass sich, nach einer Umfrage unserer Fachgesellschaft, weltweit bereits viele hundert Augenchirurgen selbst einer LASIK-OP unterzogen haben. Auch in der ARTEMIS-Klinik haben sich schon einige Augenärzte und deren Ehepartner ihre Fehlsichtigkeit korrigieren lassen, da sie das Risiko der OP als sehr gering einschätzen.  

    Ist der Eingriff schmerzhaft?

    Nein, nicht wirklich. Das Auge wird durch Tropfen betäubt. Die Patienten verspüren einen leichten Druck und Dunkelheit vor dem Auge, es ist kein wirkliches Schmerzgefühl. Nach dem Eingriff empfinden die meisten Augen für ein paar Stunden ein Fremdkörpergefühl.  

    Mit welchen Nebenwirkungen muss ich bei LASIK rechnen?

    Gelegentlich verspüren die Patienten für eine Zeit ein Trockenheitsgefühl der Augen. Auch kommt es vor, dass die Blendempfindlichkeit bei Nacht für mehrere Wochen erhöht ist. All diese Dinge werden mit Ihnen im Rahmen des Beratungsgespräches ausführlich besprochen.  

    Wie lange dauert die LASIK-Operation?

    Die Operation dauert ca. 10 Minuten pro Auge.  

    Wie lange falle ich nach LASIK aus?

    Dies hängt ganz weitgehend von Ihnen ab. Viele unserer Patienten arbeiten bereits nach 2-3 Tagen wieder. Andere fühlen sich komfortabler, wenn sie für einige Tage zu Hause bleiben.  

    Führen Sie auch photoablative refraktive Keratektomien (PRK) durch?

    Die PRK wird im Grunde nicht mehr durchgeführt. Es gibt allerdings eine Weiterentwicklung der PRK, die sogenannte LASEK, die sehr wohl ihren Stellenwert in der refraktiven Chirurgie hat. Insbesondere bei Patienten mit einer dünnen Hornhaut kann diese Methode ein gute und sichere Alternative zur Lasik sein.
     
    Gibt es Langzeituntersuchungen zur LASIK-OP?

    Die LASIK-Methode wird seit 1991 durchgeführt und ist heute die am häufigsten verwendete Methode der refraktiven Chirurgie. Sie ist die Kombination aus einer Schnitttechnik, die seit mehr als 40 Jahren von operierenden Augenärzten angewandt wird, und der Genauigkeit des Laserabtrages mit dem Excimer-Laser.
     
    Man kann basierend auf den Studien der LASIK seit 1991 außerdem davon ausgehen, dass das wenige Monate nach der Operation vorhandene Ergebnis stabil bleibt.  

     
    6. Nachkontrollen
     
    Wie oft muss ich in die ARTEMIS Laserklinik kommen?

    In der Regel sehen wir Sie einmal vor der Operation und zur OP selbst. Am Tag nach der Operation vergewissern wir uns, dass der Befund in Ordnung ist. Danach sollten wir Sie etwa eine Woche nach der OP, einen Monat nach der OP und etwa zwei bis drei Monate nach der OP kontrollieren. Ein großer Teil der Voruntersuchungen und die beiden Kontrollen nach einer Woche und nach einem Monat können sehr gerne bei Ihrem eigenen Augenarzt vor Ort durchgeführt werden. Ihr Augenarzt übermittelt uns dann Ihre Befunde.
     
     
    7. Post-OP
     
    Kann ich nach dem Eingriff ganz sicher ohne Brille sehen?

    Antwort: Etwa 95% aller Patienten haben nach einer einmaligen Lasik ein sehr gutes Sehen für die Ferne. Bei etwa 5% der Patienten wird die gute Fernsicht nach einer 2. Lasik erreicht.
    Manche Patienten empfinden für besondere Gelegenheiten, wie z. B. zum Autofahren bei Dunkelheit eine ganz schwache Fernbrille als angenehmer.
    In jedem Fall müssen Sie aber etwa ab dem 45. Lebensjahr damit rechnen, dass Sie zum Lesen eine sogenannte Nahbrille brauchen, wie sie jedes normalsichtige Auge ab diesem Zeitpunkt benötigt.  

    Wie ist die Behandlung nach der Operation?

    Nach einer Linsen-Operation erhalten Sie einen Verband, der spätestens am nächsten Morgen abgenommen wird. Für einige Wochen erhalten Sie Augentropfen, die Antibiotika und Steroide enthalten. Für einen etwas längeren Zeitraum empfehlen wir Tränenersatzmittel zu tropfen.
    Bei einer Laserkorrektur erhalten Sie vor dem Verlassen der Klinik eine Sonnenbrille als Schutz für den restlichen Tag. Für die Nacht geben wir Ihnen einen Verband mit, den Sie bitte zum Schlafen anbringen, um eine unbewusste Berührung des Auges zu vermeiden.
     
    Wie viele Nachsorgetermine muss ich wahrnehmen?

    Am Tag nach der Operation vergewissern wir uns, dass der Befund in Ordnung ist. Danach sollten wir Sie etwa eine Woche nach der OP, einen Monat nach der OP und etwa zwei bis drei Monate nach der OP kontrollieren. Ein großer Teil der Voruntersuchungen und die beiden Kontrollen nach einer Woche und nach einem Monat können sehr gerne bei Ihrem eigenen Augenarzt vor Ort durchgeführt werden. Ihr Augenarzt übermittelt uns dann Ihre Befunde.  

    Welche Aktivitäten sollte ich direkt nach der Operation vermeiden?

    Für den Zeitraum von 10-14 Tagen empfehlen wir starke körperliche Anstrengung, Sport, Solarium, Sauna und Schwimmbad, ebenso kräftiges Reiben oder Drücken am Auge zu meiden. Extremsportarten sind im Einzelfall zu erörtern.
    Ansonsten gönnen Sie sich etwas Ruhe und tun Sie einfach, was Ihnen gefällt!
    Bitte beachten Sie, dass die aktive Teilnahme am Straßenverkehr erst wieder möglich ist, sobald sich ein ausreichendes Sehvermögen auf dem behandelten Auge eingestellt und der Augenarzt Ihnen eine Bescheinigung ausgestellt hat. Dies ist oft schon in den ersten postoperativen Tagen der Fall. Bei einer beiderseitigen, höhergradigen Fehlsichtigkeit kann das Führen eines Fahrzeuges erst nach Behandlung auch des zweiten Auges möglich sein.
    Wir beraten Sie hierzu gerne individuell.  

    Kann ich nach einer Operation wieder Kontaktlinsen oder eine Brille tragen?

    Ziel der Operation ist ja, im täglichen Leben unabhängig von Brille oder Kontaktlinse zu sein. Ein unkorrigiertes Sehvermögen, das weitestgehend die Anforderungen des täglichen Lebens erfüllt, wird bei fast allen Patienten erreicht.
    Bei manchen Patienten verbleibt eine geringfügige Rest-Fehlsichtigkeit, die zwar nachweisbar ist, für den Patienten im täglichen Leben aber keine Beeinträchtigung darstellt. In einigen Fällen kann es unter besonderen Bedingungen, z. B. Nacht-Autofahrt, ratsam sein, hierfür eine schwache zusätzliche Brillenkorrektur zu tragen.
    Auch Kontaktlinsen können nach allen refraktiven Operationen wieder getragen werden. Dies ist allerdings nur sehr selten notwendig. Allerdings ist nach Eingriffen an der Hornhaut, durch deren veränderte Form, die Anpassung technisch anspruchsvoller.
    Da ein ehemals fehlsichtiger Patient durch eine solche Operation im wesentlichen "normalsichtig" wird, bedarf er auch ab dem Eintritt der sog. Alterssichtigkeit (ab etwa dem 45. Lebensjahr) einer Lesebrille, wie sie jeder von Natur aus normalsichtige Mensch ab diesem Zeitpunkt ebenfalls benötigt. Die Alterssichtigkeit ist ein natürlicher Vorgang, der gesetzmäßig bei jedem Menschen eintritt - unabhängig davon - ob er am Auge operiert ist oder nicht.  

    Wann kann ich wieder Auto fahren?
     

    Dies hängt sehr vom Einzelfall ab. Die weitaus meisten unserer Patienten haben bereits ein oder zwei Tage nach dem Eingriff eine ausreichende, unkorrigierte Sehschärfe, so dass sie gemäß der Straßenverkehrsordnung am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. In Einzelfällen jedoch kann dies längere Zeit, z. B. bis zu einem Zweiteingriff, in Anspruch nehmen. Bitte bedenken Sie, dass in der Regel aus Ihrem Führerschein der Zusatz „Führen eines Kfz nur mit Sehhilfe“ entfernt werden muss.
    Hierzu erhalten Sie gerne von uns oder Ihrem Augenarzt eine Bescheinigung.  

    Erhalte ich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?

    Eine Krankschreibung für den Tag der Operation oder, wie von einigen Patienten gewünscht, 1-2 Tage danach können wir Ihnen leider nicht ausstellen, da bei dem Eingriff keine medizinische Indikation i.e.S. vorliegt und dementsprechend keine Krankschreibung ausgestellt werden darf.
     
    Wann kann ich wieder Augen-Make-up benutzen, in die Sauna oder das Schwimmbad gehen?
     

    Wir empfehlen, für ca. ein bis zwei Wochen nach dem Eingriff kein Augen-Make-up aufzutragen und nicht die Sauna oder das Schwimmbad zu besuchen. Optimal ist es ausserdem, wenn Sie bereits ab 2 Tage vor der Operation auf Ihr Make-up verzichten können.
     
     
    8. Technik
     
    Welchen Laser haben Sie?

    Wir verwenden das neueste Excimer-Modell der aus Deutschland stammenden Firma Wavelight, den EX500.

    Der Excimer-Laser wird bei einer LASIK oder LASEK eingesetzt, um durch Abtrag von Hornhautgewebe die Fehlsichtigkeit zu korrigieren.

    Dank innovativer Lasertechnologie, wie einem komplett versiegelten Strahlengang oder einem integrierten Stickstoffgenerator, sind der Laserkopf und die Laseroptiken wartungsarm und erreichen eine hohe Lebensdauer.

    Der EX 500 zeichnet sich durch seine hohe Laserpulsrate von 500 Pulsen pro Sekunde aus. Damit wird ein schneller Abtrag ermöglicht, bei dem die Behandlung von 1 Dioptrie Fehlsichtigkeit nur 1,4 Sekunden  benötigt. Der Laserstrahl mit einem Gaußschen Strahlenprofil und einem Durchmesser von nur 0,68 mm gewährleistet eine sehr feine Bearbeitung der Hornhautoberfläche.

    Die Perfect Pulse Technology® verteilt dabei die Laserpulse zeitlich und räumlich über die Abtragsfläche, damit sich nur 1 von 5 Impulsen überlagert und eine Gewebeaufwärmung minimiert wird. Zudem werden zusätzliche Laserpulse auf die Peripherie geleitet, um die dort abnehmende Fluenz auszugleichen. Dies reduziert das Risiko für Blendeffekte beim Nachtsehen.

    Damit die Laserpulse auch die vorgesehne Stelle treffen, gleicht ein mehrdimensionaler 1050 Hertz Eye Tracker eventuelle Augenbewegungen aus. Er reagiert mit einer Latenzzeit von lediglich 2 Millisekunden. Bewegungen der Pupille können in einem Bereich bis zu 8 mm ausgeglichen werden. Bei größeren Bewegungen setzt der Laser aus, bis das Auge wieder in der richtigen Position ist.

    Das biometrische Iriserkennungs-System gleicht eine Zyklotorsion (Verrollungen des Auges) aus. Eine etwaige Verschiebung der Pupillenmitte wird ebenfalls aktiv korrigiert.

    Die Online-Pachymetrie überpüft die Hornhautdicke auch während des operativen Eingriffs.

    Das Wavenet ermöglicht eine Vernetzung der Diagnosesystem mit dem Laser für eine effiziente Behandlungsplanung und vermeidet Übertragungsfehler. Über ein integriertes Heads-up-Display werden wichtige Patienteninformationen in das OP-Mikroskop eingespiegelt.


     
    9. Sonstige
     
    Wie viele Eingriffe werden bei Ihnen durchgeführt?

    Wir haben in unserer Klinik bereits über 10000 Lasik-Operationen durchgeführt.
     
    Alle Operateure der Klinik sind erfahrene Augenchirurgen.

    Lassen sich eigentlich auch Augenärzte operieren?

    In der ARTEMIS-Laserklinik haben sich bereits vier Augenärzte erfolgreich operieren lassen. Darüber hinaus haben uns Augenärzte ihre Ehepartner, Kinder und Verwandte anvertraut.
     

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