Einpflanzung einer ARTISAN-Linse

Einpflanzung einer ARTISAN-Linse (Animation) Für eine schematische Darstellung des Operationsverfahrens zur Einpflanzung einer ARTISAN-Linse klicken Sie bitte hier.
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Bei der Kurz- oder Weitsichtigkeit, die über dem korrigierbaren Bereich der LASIK-Operation liegt, kann die hohe Fehlsichtigkeit durch das Einsetzen einer Linse in das Auge korrigiert werden. Dieses Verfahren wird in Deutschland und weltweit von erfahrenen Augenchirurgen seit vielen Jahren angewandt. Vorteil dieser Methode ist es, dass die eingepflanzte Linse nach Bedarf ausgetauscht oder wieder entfernt werden kann. Die Linseneinpflanzung kann auch in Kombination mit Lasik eingesetzt werden, womit noch höhere Brechkraftfehler sowie Hornhautverkrümmungen zusätzlich korrigiert werden können.

Die von uns bevorzugte Linse für diese Fälle ist die sog. ARTISAN-Linse, die weltweit bereits über 300.000 mal bei Patienten eingesetzt worden ist. Die ARTISAN-Linse gibt es in zwei Ausführungen, als sphärische sowie als torische Linse. Das sphärische Modell ist für Augen geeignet, die keine oder keine nennenswerte Hornhautverkrümmung aufweisen. Das torische Modell hingegen erlaubt auch die gleichzeitige Korrektur einer höhergradigen Hornhautverkrümmung. Diese künstliche Linse, mit deren Material man über 50 Jahre Erfahrung im Auge hat, wird mit zarten Bügelchen an der Regenbogenhaut des Auges verankert und schwebt so in der vorderen Augenkammer, ohne die körpereigene Linse oder die empfindliche Hornhautinnenseite zu berühren.
Bei höheren Fehlsichtigkeiten ist die Sehqualität mit diesen Linsen deutlich höher und das Risiko für die Hornhaut wesentlich geringer als bei der LASIK-Operation bei einer vergleichbar hochgradigen Fehlsichtigkeit.

Anders als bei der LASIK-Operation ist bei der Einpflanzung künstlicher Linsen aus Sicherheitsgründen eine Operation beider Augen an einem Tag nicht empfehlenswert.
Üblicherweise wird ca. eine Woche zwischen der Operation beider Augen liegen. Kontaktlinsenträger können in der Zwischenzeit auf dem noch nicht operierten Auge problemlos eine Kontaktlinse bis zum OP-Tag tragen und somit das an sich ungleiche Sehen in diesem Zeitraum ausgleichen.

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