Warning: include(../../../include/header_content_augenklinik.php) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /var/www/vhosts/artemisklinik.de/httpdocs/augenklinik/content/newsletter/newsletter_0310_ii.php on line 6

Warning: include(../../../include/header_content_augenklinik.php) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /var/www/vhosts/artemisklinik.de/httpdocs/augenklinik/content/newsletter/newsletter_0310_ii.php on line 6

Warning: include() [function.include]: Failed opening '../../../include/header_content_augenklinik.php' for inclusion (include_path='.:.:/usr/share/php') in /var/www/vhosts/artemisklinik.de/httpdocs/augenklinik/content/newsletter/newsletter_0310_ii.php on line 6

Aktuelle Information des VSDAR (Oktober 2003)
Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V.

LASIK – eine der sichersten Operationsmethoden in der Augenheilkunde

Studien in Europa belegen minimale Komplikationsrate von unter 0,5%

Die LASIK (Laser in situ Keratomileusis) gehört heute zu den sichersten Operationsmethoden in der Augenheilkunde - mit einer minimalen Komplikationsrate von unter 0,5%. Neue Studien in Europa belegen dies eindeutig. Lediglich dann, wenn diese Operation bei falscher Indikation oder von unerfahrenen bzw. nicht routinierten Operateuren durchgeführt wird, können Komplikationen in größerem Ausmaß auftreten. Gleichwohl wird das Thema LASIK in den Medien immer wieder kontrovers diskutiert. Hauptkritikpunkte hierbei sind hohe Nachbehandlungsraten, eventuelle Spätschäden durch fehlende Langzeitstudien sowie mangelhafte Patienteninformation und -diagnostik. Dabei wird zumeist auf „neuere“ US-Studien verwiesen, dabei jedoch nicht thematisiert, dass sich diese Studien auf Langzeitergebnisse von Behandlungen aus dem Zeitraum Mitte der 90er Jahre bis etwa Ende der 90er Jahre beziehen und heute bereits längst überholt sind. Zudem sind die Kriterien für Augenlaserbehandlungen in den USA im Gegensatz zu Deutschland deutlich undifferenzierter, die Standards für Diagnostik und Nachsorge erheblich geringer.

Fortschritte bei Technik und Behandlungsdesign

Es gibt kein chirurgisches Verfahren, das nicht auch mit Risiken behaftet ist. Das gilt auch für die Augenlaserbehandlungen. Weltweit über 50 Millionen Behandlungen sowie die hohe Erfolgsrate der Augenlasertechnik sprechen jedoch eine überzeugende Sprache - vorausgesetzt die Behandlung erfolgt nach den Regeln der ärztlichen Kunst sowie unter Verwendung modernster Lasertechnologie. Neben dem enormen technischen Fortschritt der Lasertechnologie hat sich in den letzten zehn Jahren auch das Indikationsspektrum der LASIK-Behandlungen sowie die Art der Behandlungen gravierend verändert. So wurden in den 90er Jahren in den USA noch hochgradige Kurz- und Weitsichtigkeiten mittels Augenlaser operiert. So ist auch zu verstehen, dass es tatsächlich in den ersten Jahren der Augenlaserentwicklung hohe Nachbehandlungsraten gegeben hat. Seither ist die Indikationsbreite der Augenlaserbehandlungen deutlich zusammengeschrumpft. Wenn in den 90er Jahren noch Behandlungen bis zu -12 Dioptrien Kurzsichtigkeit durchgeführt wurden, so liegt die Obergrenze heute in der Regel bei etwa -8 Dioptrien. Über diese Indikationsbreite hinaus ist eine optimale optische Qualität nicht mehr zu gewährleisten. Eine verantwortungsvolle Augenlaserklinik wird Patienten mit solchen Fehlsichtigkeiten nicht mehr mit dem Laser operieren.

Differenzierte Diagnostik

Häufig wird darauf hingewiesen, dass auch 10 Jahre nach einer Augenlaserbehandlung mit eventuellen Spätschäden zu rechnen sei. Die Ausdünnung der Hornhaut durch den Laser würde möglicherweise dazu beitragen, dass es zu einer krankhaften „Ausbeulung“ komme, die dann im Endstadium eine Hornhautverpflanzung notwendig mache. Natürlich kann es bei einer stark verdünnten Hornhaut zu einer derartigen Spätveränderung kommen, dies aber nur, wenn entweder die Restdicke der Hornhaut erheblich zu dünn ist oder aber wenn eine krankhafte Veranlagung besteht, die man heute jedoch diagnostisch erkennen kann. Die differenzierte Diagnostik in der modernen Augenchirurgie hat dazu beigetragen, dass solche Risiken auf ein absolutes Minimum reduziert sind. Auch in solchen Fällen wird der Patient nicht operiert.

Langzeiterfahrung vorhanden

Bereits in den frühen 60er Jahren wurde die Keratomileusis in situ – ähnlich wie die LASIK eine Operationsmethode innerhalb der Hornhaut - durchgeführt. Prinzipiell ähnlich wie bei der LASIK wurde hier, ein (allerdings noch dickerer) Hornhautlentikel entfernt und in gefrorenem Zustand unter einer Fräse zur gewünschten optischen Wirkung gebracht. Danach wurde der Lentikel wieder auf die Hornhaut aufgenäht. Bei der modernen LASIK ist die Lamelle erheblich dünner und wird nicht ganz abgetrennt. Sie braucht deshalb auch nicht angenäht werden. Außerdem erfolgt bei der LASIK die Formung der optischen Wirkung hochgenau mit dem Laser und nicht mit einer Fräse. Prinzipiell sind die LASIK und die Keratomileusis in situ aber gleichartige Verfahrenstechniken und daher ist es auch gerechtfertigt, in Bezug auf den Ausschluss eines „Ausbeulungsrisikos“ durch den Augeninnendruck von einer über 40-jährigen Erfahrung zu sprechen.

Komplikationen

Die Quote der notwendigen Nachbehandlungen bei LASIK Operationen innerhalb des ersten Jahres liegt in den VSDAR Kliniken unter 6%. Dies ergibt sich meist aus der unterschiedlichen Gewebereaktion und Gewebeheilung. Die Patienten werden bereits vor dem ersten Eingriff über die Möglichkeit eines zweiten Eingriffs informiert. Dies entspricht dem hohen Qualitätsbedürfnis der Patienten und dem Ziel des Operateurs, ein optimales Sehergebnis zu erzielen. Im eigentlichen Sinne handelt es sich hierbei also nicht um eine Komplikation.
Über die ab und zu in den Medien thematisierten Nachtsehstörungen klagen die Patienten heute nur noch in den ersten Wochen nach der Behandlung, bedingt durch Wundheilungsprozesse. Diese Art von Nebenwirkung ist heute tatsächlich kaum mehr anzutreffen. Die Einführung der Wellenfrontdiagnostik und die Möglichkeit der individualisierten segmentellen Ablation bei der Hornhautmodellierung haben zudem dazu beigetragen, dass sich heute in einer Vielzahl von Fällen die Nachtsehleistung sogar verbessern lässt.

Bei der Augenlaserbehandlung mittels LASIK handelt es sich um die weltweit am häufigsten eingesetzte Methode zur operativen Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Die Zustimmung zur LASIK Behandlung lässt sich hauptsächlich auf drei Faktoren zurückführen: Zum einen haben die Augenchirurgen in¬zwischen einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit der Lasertechnik erworben. Zum anderen ist die technische Entwicklung der Operationsinstrumente sehr weit vorangeschritten. Dadurch konnte die Komplikationsrate bei Operationen durch erfahrene Augenchirurgen in den Promillebereich gesenkt werden. Gleichwohl ist auch hier der Mensch das Maß aller Dinge. Bei der Auswahl einer Augenklinik sollte deshalb besonderes Augenmerk auf technische und personelle Qualitätsstandards, intensive Diagnostik sowie auf ausführliche Patienteninformationen gelegt werden. Nur so kann ein überzeugendes Ergebnis für den Patienten erreicht werden.



Wenn Sie den VSDAR E-Mail Newsletter abonnieren wollen,
können Sie sich hier anmelden.

Warning: include(../../../include/footer_content.php) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /var/www/vhosts/artemisklinik.de/httpdocs/augenklinik/content/newsletter/newsletter_0310_ii.php on line 126

Warning: include(../../../include/footer_content.php) [function.include]: failed to open stream: No such file or directory in /var/www/vhosts/artemisklinik.de/httpdocs/augenklinik/content/newsletter/newsletter_0310_ii.php on line 126

Warning: include() [function.include]: Failed opening '../../../include/footer_content.php' for inclusion (include_path='.:.:/usr/share/php') in /var/www/vhosts/artemisklinik.de/httpdocs/augenklinik/content/newsletter/newsletter_0310_ii.php on line 126