Refraktiver Linsenaustausch (RLA)

Welche Fehlsichtigkeiten lassen sich behandeln?

  • Grundsätzlich können wir einen Linsenaustausch selbst bei sehr hoher Kurz- oder Weitsichtigkeit durchführen.
  • Bei Hornhautverkrümmung verwenden wir torische Linsen.
  • Mit multifokalen Linsen lässt sich auch die Alterssichtigkeit ausgleichen.
  • Sie wollen mehr erfahren?
  • Der refraktive Linsenaustausch (RLA) kommt in der Regel bei Patienten mit bereits vorhandener Alterssichtigkeit zum Einsatz. Nach dem Eingriff wird die ungeliebte Gleitsichtbrille nicht mehr benötigt!
     
    Im Normalfall führen wir den Eingriff unter lokaler Betäubung durch, wir können Sie auf Wunsch jedoch auch gerne in einen leichten Dämmerschlaf versetzen. Der Ablauf des Linsenaustauschs entspricht der Operation des Grauen Stars:
     
    Durch einen sehr kleinen Einschnitt am Hornhautrand wird das Auge eröffnet.
     
    Die natürliche Linse wird verflüssigt und aus dem Kapselsack durch die minimale Öffnung abgesaugt.
     

    Die individuell abgestimmte Kunstlinse wird in den leeren Kapselsack eingesetzt. Es ist keine Naht nötig, da sich der winzige Schnitt von selbst abdichtet. Da der Schnitt sehr klein ist, dauert es nicht lange, bis der Heilungsprozess abgeschlossen ist. Schon bald nach einem refraktiven Linsenaustausch haben Sie Ihre maximale Sehschärfe erreicht, lediglich das Gehirn benötigt etwas Zeit, um sich an das neue Sehen zu gewöhnen.
     
    Kein Grauer Star mehr
     
    Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass sich im Alter kein Grauer Star mehr ausbilden kann, da die Kunstlinse sich nicht eintrüben kann.

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